Doppelt ist nicht immer besser: Deswegen gibt es DFD

Wenn Sie in der Produktbeschreibung Ihres Dokumentenscanners das Kürzel DFD finden, haben Sie eine gute Wahl getroffen. Denn DFD kann Ihnen viel Zeit und unliebsame Überraschungen ersparen. Die drei Buchstaben stehen in diesem Fall weder für das „Datenflussdiagramm“ noch für den „Deutschen Fotodienst“ sondern für „Ultrasonic Double Feed Detection“ oder zu Deutsch Ultraschall-Doppeleinzugserkennung.
Diese Funktion verhindert, dass zwei oder mehr Seiten gleichzeitig erfasst werden. Ohne DFD kommt es zu fehlerhaften Abbildungen im digitalen Dokument: Unvollständige oder fehlende Seiten, wenn diese teilweise oder sogar komplett übereinanderliegen, sind dann im Scan keine Seltenheit. Das kann ein simples Ärgernis sein, aber auch weitreichende Folgen haben. Vor allem, wenn das Original nach dem Scan vernichtet wurde.
Wie funktioniert DFD? Ein Ultraschallsensor registriert beim Scan-Prozess die Dicke des eingezogenen Papiers. Bei einer Doppelzufuhr kann das System also sofort erkennen, dass die Papierstärke abweicht und den Scanprozess direkt stoppen. So spart DFD Zeit, Nerven und doppelte Arbeit.
Zusammen mit der „Blank Page Detection“ zu Deutsch „Leerseitenerkennung“ sorgt die Doppeleinzugserkennung für optimierte digitale Dokumente.

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