Angezählt: Mit Fujitsu-Scanner auf Plagiatsuche

Professor Dr. Uwe Kamenz von der Fachhochschule Dortmund wird die Doktorarbeiten von amtierenden Bundestagsabgeordneten und ehemaligen Politikern jetzt einer systematischen Plagiatsprüfung unterziehen. Dafür will er rund 1.000 Politiker-Dissertationen digital untersuchen. Sein Werkzeug: unser Dokumentenscanner fi-6800, mit dem auf Knopfdruck ganze Bücher eingescannt werden können.

Gerade bei älteren Dissertationen finden sich weder das eigentliche Werk noch die Quellen im Internet. Um dennoch eine Online-Analyse durchführen zu können, müssen die gedruckten Bücher digitalisiert, das heißt in durchsuchbare Dateien verwandelt werden. Um eine internet- beziehungsweise softwarebasierte Plagiatsuche durchzuführen, benötigt Kamenz aber nicht nur die Doktorarbeit in Papierform, sondern auch möglichst viel Fachliteratur, mit der die Dissertation abgeglichen werden kann. Eine Menge Papier muss also digitalisiert werden. Mit dem Fujitsu fi-6800 schafft Prof. Kamenz pro Tag mehrere zehntausend Seiten und kann bis zu 500 Blatt auf einmal scannen.

Kamenz hat alle 114 Doktortitelträger unter den Abgeordneten des Deutschen Bundestags persönlich dazu aufgefordert, ihm ihre Dissertation für eine Überprüfung zur Verfügung zu stellen. Auch mit allen wissenschaftlichen Verlagen ist Kamenz in Kontakt: Im Gegenzug für die Überlassung von Politiker-Dissertationen wird Kamenz den wissenschaftlichen Verlagen eine kostenfreie Plagiatsanalyse für jedes eingereichte Manuskript anbieten.

Mehr Informationen dazu gibt es auch hier in der Pressemeldung.


Das könnte dir auch gefallen Mehr vom Autor