‚5 Fragen an…‘ Helmut Hehn

Der gemeinnützige Verein Tuberöse Sklerose Deutschland (TSD) informiert und berät Patienten und deren Angehörige im gesamten deutschsprachigen Raum. Als Bundesvorsitzender des TSD ist Helmut Hehn häufig unterwegs und klärt über die seltene und bislang unheilbare Systemerkrankung mit tumorartigen Veränderungen in fast allen Organen auf. Damit er auch unterwegs immer alle Unterlagen zur Hand hat und die Administration leichter bewältigen kann, hat PFU dem Verein einen ScanSnap S1300 Deluxe gespendet. Wir haben ihm 5 Fragen zu seiner Tätigkeit bei TSD und dem Einsatz des Scanners gestellt:

1. Was wünschen Sie sich derzeit am meisten für den Tuberöse Sklerose Deutschland e.V.?

Unser Ziel ist natürlich auch weiterhin, eine ursächliche Therapie zur Heilung der Tuberösen Sklerose zu finden. Auf dem Weg dorthin, den wir durch Forschungsprojekte aus Vereinsmitteln unterstützen, arbeiten wir an der Verbesserung der Behandlung der Symptome und der Lebenssituation der Patienten, unter denen viele Kinder und Jugendliche sind.

2. Der Verein ist mittlerweile 27 Jahre alt. Wenn Sie zurückblicken, worauf sind Sie stolz?

Wir haben es geschafft, in dieser Zeit zu einem starken Zusammenhalt der Familien mit Patienten, die an der Tuberösen Sklerose leiden, zu kommen. Der Verein ist „eine große Familie“, das wird besonders bei den Jahrestagungen und den unterjährigen Treffen deutlich, für die unsere Mitglieder weite Wege auf sich nehmen.

3. Wenn Patienten und Angehörige erstmals von der Diagnose Tuberöse Sklerose erfahren, was ist das Wichtigste, das Sie ihnen mit auf den Weg geben können?

Da die Krankheit sehr selten ist, gibt es in der Fläche relativ wenige Ärzte, die sich richtig gut mit der Tuberösen Sklerose auskennen. Daher sind die Patienten beziehungsweise die Eltern darauf angewiesen, selbst gut informiert zu sein. Wir versuchen als Verein, dazu umfassendes und symptomspezifisches Informationsmaterial zur Verfügung zu stellen – gedruckt wie auch online „zur Selbstbedienung“. Weiterhin raten wir dringend dazu, die von uns zertifizierten Zentren in Anspruch zu nehmen, die flächendeckend in Deutschland bestehen. Dort ist sichergestellt, dass die Ärzte viele Patienten mit Tuberöser Sklerose sehen und nicht nur hin und wieder einen einzelnen Patienten. Das gibt Sicherheit, sorgt für die regelmäßige systematische Diagnostik und entlastet den behandelnden Arzt vor Ort, kann und soll diesen aber keinesfalls ersetzen.

4. Seit einiger Zeit haben Sie einen kleinen fleißigen Helfer, den ScanSnap S1300 Deluxe. Angenommen, Sie müssten ihm ein Zeugnis ausstellen, wie würden Sie ihn mit fünf Adjektiven beschreiben?

 

Handlich. Unkompliziert. Praktisch, Hochwertig. Mobil. Zusammengefasst: eine tolle Arbeitserleichterung!

5. Wäre ein ScanSnap für Sie auch etwas für den privaten Gebrauch? Falls ja, welche Unterlagen würden Sie digitalisieren?

 

Ich arbeite privat vorwiegend mit Apple-Geräten, aber beruflich bedingt auch mit PC. Da ist das Einrichten von Scannern und Multifunktionsgeräten leider oft nicht trivial. Nun habe ich in einschlägigen Internetforen und Bewertungsportalen gelesen, dass gerade die ScanSnap-Familie von Fujitsu sehr gut am Mac und sogar am iPad einzubinden ist. Deshalb habe ich schon einen ScanSnap auf meine persönliche Wunschliste gesetzt.

Gerade durch die Behinderung meiner Tochter fällt zuhause sehr viel Papier an: Korrespondenz mit Behörden, Krankenkasse, Leistungsträgern und vieles mehr. Und „bergeweise“ Arztberichte, die wir derzeit noch in Aktenordnern sammeln. Diese Unterlagen – auch zur Weitergabe an neu in die Behandlung einsteigende Ärzte und Therapeuten – digital als PDF verfügbar zu haben, wäre eine große Erleichterung und würde viel Ablage- und Kopieraufwand sparen.

Das könnte dir auch gefallen Mehr vom Autor