„WORM“ mal ganz ungefährlich

Im Dokumentenmanagement steht der Begriff „WORM“ ausnahmsweise mal für eine ungefährliche Sache. Es ist die Abkürzung für „write once read many“ also „einmal schreiben, mehrfach lesen“. Als WORM-Medien werden dementsprechend Datenträger bezeichnet, die lediglich bis zur Kapazitätsgrenze beschrieben und danach nur noch gelesen werden können. So wie ältere Modelle der CompactDisk zum Beispiel. WORM-Medien erfüllen damit die Anforderung an die Unveränderbarkeit von einmal gespeicherten Daten, wie sie z.B. auch für die revisionssichere Archivierung erforderlich ist. Die Technik wurde bereits in den 80er-Jahren entwickelt, dennoch hat sich bis heute kein einheitliches Format durchgesetzt. So werden für die Archivierung sowohl Bänder in verschiedenen Ausführungen als auch Festplatten und Disks mit WORM-Technologie eingesetzt. Experten unterscheiden zudem zwischen TrueWORM, SoftWORM und HardWORM-Medien.

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